Der Herr kommt unerwartet - Seid bereit!

Diese Geschichte findet Ihr in Lukas 12, 35-48

Ihr sollt so leben wie Diener, die darauf warten, dass ihr Herr von einer Hochzeit zurückkommt.

Seid wie sie dienstbereit, und lasst eure

Lampen angezündet.

 

Wenn ihr Herr zurückkommt und klopft,

können sie ihm schnell öffnen.

Ja, freuen können sich alle, die der Herr

bei seiner Rückkehr noch wach antrifft!

 

Ich sage euch: Der Herr wird sie bitten,

am Tisch Platz zu nehmen, ...

 

... und er selbst wird sich eine Schürze

umbinden und sie bedienen.

 

Vielleicht kommt er spät am Abend,

vielleicht auch erst um Mitternacht.

 

Aber wenn er kommt und seine Diener

bereit antrifft, werden sie allen Grund

zur Freude haben.

 

Eins ist sicher: Wenn der Hausherr wüsste, wann ein Dieb bei ihm einbrechen will, würde er wach bleiben und sich vor dem Einbrecher schützen.

 

Seid also zu jeder Zeit bereit, denn der Menschensohn wird gerade dann kommen, wenn ihr am wenigsten damit rechnet.

 

Da fragte ihn Petrus: "Herr, gelten

diese Worte nur für uns, oder

meinst du alle Menschen damit?"

Jesus, der Herr, entgegnete:

„Wie verhält sich denn ein kluger

und zuverlässiger Verwalter?

 

Sein Herr hat ihm die Verantwortung

für alle Mitarbeiter übertragen; er

soll sie zu jeder Zeit mit allem Nötigen

versorgen.

 

Dieser Verwalter darf sich glücklich nennen, wenn sein Herr ihn bei der Rückkehr gewissenhaft bei der Arbeit findet.

 

Das sage ich euch: Einem so zuverlässigen Mann wird er die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen.

 

Wenn aber ein Verwalter unzuverlässig ist und im Stillen denkt: "Ach was, es dauert bestimmt noch lange, bis mein Herr kommt ..."

 

… und er fängt an, seine Mitarbeiter zu schlagen, …

 

… zu schlemmen und sich zu betrinken, …

 

… dann wird die Rückkehr seines Herrn ihn völlig überraschen. Sein Herr kommt, wenn er nicht damit rechnet.

 

Er wird den unzuverlässigen Verwalter hart bestrafen und ihm den Lohn geben, den die Gottlosen verdienen.

Der Verwalter, der den Willen

seines Herrn kennt, sich aber

bewusst nicht danach richtet,

wird schwer bestraft werden.

 

Wer dagegen falsch handelt, ohne

es zu wissen, wird mit einer leichteren

Strafe davonkommen. So wird von

jedem, der viel bekommen hat,

auch viel erwartet; denn wem viel

anvertraut wurde, von dem verlangt

man umso mehr.“